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NEUBAU EINES KINDERGARTENS MIT KRIPPE, PFAKOFEN

Zweigruppiger Kindergarten mit Krippe als Holzrahmenbau.
Fassade aus Faserzementplatten.
Alter Baumbestand blieb erhalten.

Der Neubau wurde am nordwestlichen Ende des schmalen Grundstücks platziert um möglichst viel Gartenfläche im Südosten mit dem alten Baumbestand zu erhalten.
Der Eingang wird durch die große Bestandslinde markiert, die dominant an der Straßenecke steht. Die Eingangshalle dient als Gelenk an der Schnittstelle der erdgeschossigen Gebäudeflügel und teilt die beiden Bereiche Kindergarten und Kinderkrippe. Die verglasten Erschließungsflächen umschließen 3-seitig einen intimen Gartenhof der auch an der SW-Seite durch die Friedhofsmauer gefasst wird.
Dieser ruhige Innenhof dient als geschützter Außenraum dem Freispiel der Krippenkinder und wirkt auch atmosphärisch in den Kindergarten nach innen.

Die Gebäudeform orientiert sich an den Straßenkanten und fasst den Straßenraum.
Die Räume des Kindergartens richten sich nach Südosten und geben den Blick frei in den leicht abfallenden „wilden Garten“ mit den hohen Kletterbäumen und den Spielgeräten. Die erhöhte, überdachte Veranda vor jedem Gruppenraum ermöglicht auch Gruppenarbeit im Freien und ermöglicht einen guten Überblick über den Freibereich (Landschaftsbalkon). Die Verkehrsflächen dienen auch als Bewegungs- und Spielflächen und erhalten viel Tageslicht.

Das einhüftige Erschließungssystem bietet optimale Orientierung auch für kleine Kinder. Der Personalraum ist im Dachgeschoß untergebracht und ermöglicht auch Ruhepausen für die Erzieherinnen abseits vom Trubel des Erdgeschosses.
Im Bereich der Kinderkrippe sind die Funktionen „Spielen, Essen, Schlafen, Wickeln“ räumlich eng verwoben und ermöglichen gute Aufsicht. Alle Räume, die für Kinder nutzbar sind, werden behindertengerecht und barrierefrei
geplant.


Bauherr: Kath. Kirchenstiftung Pfakofen
Außenanlagen: Wartner & Zeitzler, Landshut
Fertigstellung: 2010
Fotograph:

Michael Nadler, Landshut
Karl Sperk, Landshut
Helmut Wartner, Landshut

Architektur: Architektenpartnerschaft Nadler Sperk Reif