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LANDSHUTmuseum, LANDSHUT

Das Franziskanerkloster St. Peter und Paul ist das älteste und bedeutendste Franziskanerkloster in Niederbayern.
Ein kleiner Teil des Gebäudekomplexes wurde bereits in den 1990er Jahren saniert und das sogenannte „Museum im Kreuzgang“ eingerichtet.
Nun plant die Stadt Landshut die Sanierung mit Umbau des Gesamtkomplexes zum Landshuter Stadtmuseum am Prantlgarten.
Das Kloster, dessen Ursprünge bis auf das Jahr 1280 zurückreichen, stellt mit seiner wechselvollen Entwicklung ein wichtiges Zeugnis der Stadtgeschichte dar und ist somit ein geeigneter Rahmen für die Einrichtung eines Stadtmuseums.
Außerdem ist die zeitgemäße Umnutzung dieses Denkmals die beste Garantie für dessen Erhalt.
Für die Unterbringung der musealen Nutzung war eine funktionale Neuordnung der Bestandsgebäude notwendig, welche zuletzt als Amtsgebäude für die Stadtvermessung und die Stadtplanung genutzt wurden. Zur Realisierung wurden aus zeitlichen und finanziellen Gründen drei Bauabschnitte vorgesehen.
Als erster Bauabschnitt konnte im Dezember 2016 der an die bestehenden Museumsräume angrenzende Ostflügel eingeweiht werden. In einem zweiten Bauabschnitt soll nach heutigem Planungsstand der Südostflügel saniert werden, neben zusätzlichen Ausstellungsräumen wird hier die Infrastruktur des Museums geschaffen – d.h. unter anderem Foyer, Garderoben, weitere Versorgungstechnik und Sanitäreinrichtungen.
Mit dem dritten Bauabschnitt im Südwestflügel wird die Anlage neben weiteren Ausstellungsflächen auch mit Räumen für die Verwaltung und einem Café komplettiert.


Bauherr: Stadt Landshut, vetreten durch das Amt für
Gebäudewirtschaft
Fertigstellung: 2016 (erster Bauabschnitt)
Fotograph: Peter Litvai, Landshut
Architektur: Architektenpartnerschaft Nadler Sperk Reif