Zurück

INNENRENOVIERUNG DER PFARRKIRCHE ST. PIUS, LANDSHUT

Umgestaltung der Altarrückwand des Altarraums:
Durch die bis auf die rote Zigelsichtigkeit freigelegte Wandnische hinter dem Altar wird die Intention der Wegkirche in die Vertikale fortgeführt und gibt dem Raum eine neue Dimension nach oben. Das Opferlamm-Medallion bleibt der zentrale Focus, wirkt aber stärker in neuem Kontext.
Der Teppich im Mittelgang wurde entfernt, so dass jetzt ein warmleuchtender ziegelroter Keramikboden zum Altarraum hinführt.
Der Altarraum wurde nach vorne erweitert, der Altar selbst ebenfalls nach vorne gerückt.

Wie 1961 vom Architekten Hans Hofbauer geplant, bekam der Namensgeber, der Heilige Pius, seinen ursprünglichen Platz zurück und weist mit einer eindeutigen Handbewegung auf das Geschehen im Altarraum. Die Madonna hingegen steht nun auf der rechten Seite.

Der Tabernakel wurde zentral in die Mitte der Ziegelwand unter das Lamm-Medaillon gesetzt, der Ambo von der rechten auf die linke Seite versetzt. Der Blick der Gläubigen auf den Priester ist nun unverstellt.
Um den Altarraum bestens auszuleuchten, wurden in die Decke so genannte „Downlights“ eingebaut, Strahler, die einzeln auf bestimmte Punkte hin ausgerichtet sind. Auch die gesamte Elektrik und Lichttechnik wurde erneuert So ist es jetzt dank der LED-Technik möglich, die Beleuchtung auf verschiedene Szenarien auszurichten, beispielsweise für Festgottesdienst, Andacht, Kreuzweg und viele andere. Ebenso wurde die gesamte Heizung modernisiert. Die Holzdecke wurde überdies gereinigt und die Wände und Säulen frisch getüncht.


Bauherr: Katholische Kirchenstiftung St. Pius,
vertreten durch Hr. Pfarrer Alfred Wölfl
Fertigstellung: 2018
Bearbeiter: Michael Nadler,Tobias Fritz
Künstlerische Gestaltung: Josef Sailstorfer
Lichtplanung: IB Bamberger
Tragwerksplanung: IB BBI Landshut
HSC - Projektant: IB Goderbauer
Fotograf: Peter Litvai, Landshut
Tobias Fritz, Landshut
Architektur: Architektenpartnerschaft Nadler Sperk Reif