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EINFAMILIENHAUS H., LANDSHUT

Die Wahl des Grundstücks und Vorlieben des Bauherrn waren ausschlaggebend für den Entwurf des Hauses Horndasch:

  • Das Grundstück als Nordhang, aber mit einer unverbauten, grandiosen Sicht über eine Obstbaumwiese nach Hl. Blut und über das Tal Josaphat bis ins Isartal
  • Die unmittelbare Nachbarschaft, ein Schützenverein und eine Gaststätte mit Biergarten und Parkplatz. Dadurch außergewöhnliche Lärmimmissionen von Osten und Süden
  • Eine vielbefahrene Straße mit Lärmeintrag von Süden
  • Die Grundstückserschließung von Süden
  • Der Wunsch des Bauherrn, einen Schwimmteich zu bauen
  • Die Vorliebe des Bauherrn für die Architekten der kalifornischen Moderne

Aus diesen Randbedingungen wurde ein zweigeschossiges Gebäude entwickelt, welches im Garten- geschoss U-förmig in den Hang eingeschnitten ist und in seinem Gartenhof den Hang in eine hori- zontale Fläche überführt, den Ort des gewünschten Schwimmteichs. Das Obergeschoss, welches das Eingangsgeschoss ist, liegt L-förmig auf dem Untergeschoss und gibt mit seinem talseitigen Flügel dem Gartenhof räumliche Fassung.
Das ganze Gebäude ist mit seinen Räumen dem Gartenhof zugewandt, trägt dadurch der Lärm- situation der Nachbarschaft Rechnung und stellt über den Hof hinweg interessante Raumbezüge her.

Im Eingangsgeschoss befinden sich neben der Garage und dem Eingang die Individualräume, während das Gartengeschoss die Wohnräume und das Büro beherbergt.

  • Das Gebäude ist ein Betonbau mit außenliegender Wärmedämmung.
  • Es wird geheizt mit einer Luftwärmepumpe, unterstützt durch Solarpaneele.
  • Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für hohen Wohnkomfort.

Fertigstellung: 2011
Fotograph: Peter Litvai, Landshut
Architektur: Architektenpartnerschaft Nadler Sperk Reif